Vereinssatzung

Satzung
videlity-Vielfalt und Identität fördern e.V.

§1 – Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen
videlity-Vielfalt und Identität fördern e.V.“.
2. Er ist in dem Vereinsregister Charlottenburg eingetragen. Er führt zu seinem Nutzen den Zusatz e.V.

3. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin, Schmargendorf. Die Anschrift der Geschäftsführung ist

Catharina Schmeer, Kirchstrasse 6, 14199 B.

 

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 – Zweck des Vereins

1. videlity ist ein gemeinnütziger Verein, der die Förderung von Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat.

2. Ziel des Vereins soll im Besonderen die Förderung der Erziehung und die Förderung der Jugendhilfe sein.

3. Der Satzungszweck wird unter anderem verwirklicht durch
kulturelle Angebote im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche wie z.B. „Stadtkultur erleben“. Hierbei wird Kindern in gemeinsamen Ausflügen die vielfältige Museumslandschaft Berlins nahe gebracht. Die Kinder und Jugendlichen erfahren Kunst und Handwerk als Kulturträger.
Außerdem werden durch Ausflüge in das Berliner Umland Naturerlebnisse vermittelt.
Ein weiterer Bestandteil unserer Arbeit ist die motorische Förderung der Kinder und Jugendlichen. Sie werden spielerisch mit verschiedenen Bewegungsarten als Ausdruck von Lebensfreude vertraut gemacht.
Außerdem umfasst unsere Arbeit die Sinnesschulung, Lernförderung, Elternberatung, Konfliktberatung und Mediation sowie die Förderung der individuellen Potentiale der Kinder und Jugendlichen.

Der Verein videlity-Vielfalt und Identität fördern e.V. ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

§3 – Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins können Organisationen,    Arbeitsgemeinschaften und Institutionen werden sowie Einzelpersönlichkeiten.

2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Verein zu richten.

3. Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

4. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Die Entscheidung ist dem Antragsteller mitzuteilen, sie bedarf keiner Begründung. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

5. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.

§4 – Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind verpflichtet die Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anforderungen der Vereinsorgane zu befolgen.

2. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Versammlungen teilzunehmen. Sie haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung oder Vererbung des Stimmrechtes ist nicht zulässig.

§5 – Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung, Ausschluss oder Streichung der Mitgliedschaft.

2. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären. Der Austritt ist unter einer Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres zulässig. Zur Einhaltung der Frist ist rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.

3. Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen. Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitgliedes ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen. Der Ausschluss des Mitgliedes wird mit der Beschlussfassung wirksam. Der Ausschluss soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden.

4. Die Streichung der Mitgliedschaft kann erfolgen, wenn das Mitglied mit mindestens sechs Monatsbeiträgen im Rückstand ist und den rückständigen Beitrag auch nach schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von sechs Monaten von der Absendung der Mahnung an voll entrichtet. Die Mahnung muss mit eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitgliedes gerichtet sein. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt. Die Streichung erfolgt durch Beschluss des Vorstandes der dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht wird.

§6 – Mitgliedsbeiträge

1.    Es ist ein jährlicher Beitrag zu entrichten.

2.    Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.

3.    Der Beitrag ist im Voraus zu zahlen und für das Eintrittsjahr voll zu entrichten.

4.    Der Vorstand kann Beiträge stunden oder ganz oder
       teilweise erlassen.

5.    Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

6.    Die Mitglieder sind verpflichtet, außerordentliche Beiträge in der Form von Umlagen zu leisten, sofern dies zur Bewältigung           besonderer durch den Vereinszweck gedeckter Vorhaben erforderlich ist.  

§7 – Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung.

§8 – Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, einem/einer    Schriftführer/in und einem/einer Kassenwart/in.


2. Der Verein wird gerichtlich und außerordentlich in allen Vereinsangelegenheiten durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählt. Widerwahl ist möglich. Die Amtsdauer beträgt drei Jahre. Der Vorstand bleibt so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt.

4. Das Amt eines Mitglieds des Vorstandes endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitgliedes.

5. Verschiedene Vorstandsämter können nicht von einer Person vereinigt werden.

6. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechte sowie zur Aufnahme eines Kredits von mehr als 5000 € (in Worten: fünftausend Euro) die Zustimmung der Mitgliederversammlung zuständig ist.

7. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit.

 §9 – Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen

a) wenn es das Interesse des Vereins erfordert,
b) mindestens ein mal jährlich, möglichst in den ersten   

    drei   Monaten des Kalenderjahres,
c) bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes

    binnen drei Monaten,
d) wenn die Einberufung von einem Viertel aller

    Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe

    verlangt wird.

2. Der Vorstand hat der vorstehend unter Abs. 1 Buchstabe b) zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und eine Jahresrechnung vorzulegen; die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.

3. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift. Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat sodann zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

4. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:

a) die Genehmigung der Jahresrechnung
b) die Entlastung des Vorstandes
 

c) die Wahl des Vorstandes
d) Satzungsänderungen
e) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
f) Anträge des Vorstands und der Mitglieder
g) Berufungen abgelehnter Bewerber
h) die Auflösung des Vereins
i) die inhaltlichen Aufgaben, die der Zielsetzung des
   Vereins dienen.

5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

6. Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung sowie über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von zwei Dritteln des Vereins erforderlich.
Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag, eine weitere Mitgliederversammlung mit der selben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung hat frühestens zwei Monate vor, spätestens vier Monate nach dem ersten Versammlungstag stattzufinden. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Einladung zu jener Versammlung muss einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit erhalten.

7. Zu einem Beschluss über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der erschienenen Mitglieder, zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

8. Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder des Vereins notwendig. Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

9. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens fünf Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen der erschienenen Mitglieder zählen als Neinstimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

10. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung und dem Protokollführer zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift.
Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen. 

§10 –Auflösung des Vereins

1.    Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

2.    Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

3.    Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an

Die Deutsche Kinderhilfe e.V.
Haus der Bundespressekonferenz Schiffbauerdamm 40,
10117 Berlin.

4.    Der Vermögensempfänger hat das Vermögen 

unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden.

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 16.3.2014 errichtet und in der Mitgliederversammlung vom 16.7.2014 geändert.

Catharina Schmeer, Geschäftsführerin,

Ullrich Wagner, Schriftführer